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Mac im Laden oder beim Versandhändler kaufen?

November 10th, 2008 by Jo

Ich habe mein letztes Macbook bei einem Apple Händler in Braunschweig gekauft (Adamsoft) und frage mich grade, was die Vorteile sind und ob ich das noch einmal machen würde. Das Gerät davor hatte ich bei Cyberport bestellt.

Mein größtes Argument für den Kauf beim Händler vor Ort ist immer gewesen: Wenn mal was ist, kannst du da hingehen und die machen Dir das.

Pustekuchen. Selbst bei kleinen Reklamationssachen fallen die Vorteile beim Händler vor Ort kaum ins Gewicht.

Entweder das Gerät muss eingeschickt werden (wäre dann umsonst, hätte ich aber auch beim Onlineversender und die lassen das sogar noch zu Hause per UPS abholen!) oder aber es wird im Laden kostenpflichtig repariert (40 Euro für das Austauschen eines Plastikdeckels beim Macbook!!!). Wenn man dann sagt, hm 40 Euro ist mir zu teuer, ich würde es einschicken, aber wie sieht es mit einem Leihgerät aus, ich könnte ja dann über mein Backup booten: Nee also das kostet natürlich was und Leihgeräte, haben wir grad auch nicht da… - Super. Und das ist jetzt Service? Und da jammert der Einzelhändler und wundert sich, dass die Leute online bestellen und den “persönlichen Kontakt” gar nicht mehr so wichtig finden? Selber Schuld.

Im Reklafall hat man nämlich nach meiner Erfahrung keinen Vorteil wenn man beim Händler im Ort kauft. Im Gegenteil. Man muss Vorbeilaufen, hinbringen, abholen, warten, Mails schreiben, anrufen, hat höhere Kosten. Die Kundenorientierung ist oft mäßig.
Nee. Das nächste Gerät kaufe ich wieder online.

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Battle of the Year 2008 Braunschweig

Oktober 19th, 2008 by Jo

Hier in der Weltstadt Braunschweig sind einmal im Jahr die Weltmeisterschaften - und zwar neben der BMX-WM in Köln wohl so mit die coolsten die es gibt. Nämlich im Breakdance. Breakdance lebt, Baby.

Und deshalb wird da auch nicht nur auf der Bühne getanzt sondern im ganzen Saal geht die Post ab.

Also, war höllegut, wahnsinns Showprogramm, super Crews und alles. Die Stimmung war, wahrscheinlich, weils einfach für viele ein verdammt langer Tag war manchmal etwas müde - aber egal.

Hier das offizielle Video von gestern, dass die Veranstalter bereits heute morgen online hatten:

Gewonnen hat dann am Ende ein Crew aus Russland: Top9. Ich hab allerdings TIP aus Korea vorne gesehen. Die deutsche TNT Crew hat nicht so richtig gerockt. Angeblich war das wohl schon bei den Ausscheidungen in Hannover klar das Germany momentan nicht sooo stark ist, im internationalen Vergleich. Next year again!

Hier noch ein paar Bilder vom drumherum.

Mehr gibt hier: battleoftheyear.de

Update: und zieht Euch bitte mal das hier rein!!! Das Battle von 2 Kids aus Holland - nä

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Kunst auf der BMX WM 2007

Oktober 5th, 2007 by Jo

OK, ist schon a weng her. Aber, ich räume grade auf und da fällt mir so ein Booklet in die Hand - erst bloggen dann wegwerfen.
Check it out.

Victor Castillo rockt definitiv.

Marcus Galmawsky auch
morcky.com twothings.net mikosa.net

kennt Ihr Christoph Lampert?

fly hi

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Weine

September 8th, 2007 by Jo

damit dieser Zettel endlich mal weg kann…

Neulich beim Essen im L´Escalier in Köln hatten wir in unserer Weinbegleitung folgende Weine - alle sehr gut, und verblüffenderweise auch gar nicht mal so teuer in der Weinhandlung (meist unter 10 Euro)

2006 Deidesheimer Paradiesgarten, Riesling Kabinett trocken, Dr. Deinhard, Pfalz (klasse)

2006 Pinot Blanc, Schloß Saarstein (auch klasse)

2005 Spätburgunder Markgräflerland, Martin Wassmer, Baden (die deutschen Rotweine kommen…)

2003 Cuv?Prestige, Chateau du Donjon, Minervois (Knaller: z.B. zu Steak, Wild, Lamm)

2001 Kreuznacher Paradies, Riesling, Auslese, Nahe (Dessertwein)

Gibts in Köln oder im Onlineshop bei Les Amis du Vin

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Mr. Groove: Mein alter Gitarrenlehrer Theo Hermsen

Februar 16th, 2007 by Jo

öfter habe ich mal überlegt, was denn wohl Theo Hermsen so macht… jetzt schickt mein Bruder mir einen Link zu seiner Homepage.

Der nach eigener Aussage “Goldie” Theo Hermsen ist einer der besten Lehrer, die mir, und so manch anderem, im Leben begegnet sind.
Theo hat wie kein anderer die Fähigkeit Groove zu vermitteln.

Der Unterricht bei ihm war damals noch in der Musikschule Mönchengladbach und war, wenns gepasst hat, öfters ein intensives Bandcoaching für unsere alte Kombo.

Natürlich NIEMALS ohne eingrooven: Alle standen im Kreis, gingen auf 1 und 3, zischten tschketschketscheketscheke (wichtig schwer/leicht!!!), und dazu klatschten wir irgendwelche komplexeren Funk-Rythmen.
Erst nach und nach wurden die Instrumente eingefügt: Bass - Gitarre - Schlagzeug, vielleicht noch Percussions.

Wer Gitarre lernen will, kann bei Theo sehr weit kommen. Groove, Sound, Kreativität und auch mit der Band der Schüler zu arbeiten, sind die Dinge, die ihm am Herzen liegen.
Er ist zudem unglaublich authentisch. Gestern habe ich noch mit meinem Bruder darüber gesprochen, dass es wenige Leute gibt, die echt cool sind - und wir sind beide der Meinung, das Theo auf jeden Fall zu diesen wenigen gehört.

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Mein persönlicher Workshop of the Year

November 1st, 2006 by Jo

Vor rund zwei Monaten rief mich meine alte Freundin Bianca Harrison und fragte mich, ob ich gemeinsam mit Ihr einen Workshop leiten möchte.
Thema: Performance auf der Bühne

Bianca arbeitet als professionelle Sängerin und Gesangslehrerin und bietet Ihren Schülern und anderen Sängern neben Gesangsstunden Workshops von unglaublicher Tiefe und Intensität. Am Ende jedes Workshops steht ein großes gemeinsames Konzert vor ca. 170 geladenen Gästen.

Ich sagte aus Neugierde und Freundschaft zu und siehe da, bald waren die 15 Teilnehmer zusammen, es wurde also ernst.

Meine Aufgabe war es in diesem Workshop, die Künstler individuell und in Kleingruppen zu coachen. Dabei ging es nicht um die konkrete Performance, sondern um die eigenen, inneren Lebensthemen, die jeden Künstler und Menschen bewegen: Wo will ich hin, was habe ich schon erreicht, was hemmt mich, was motiviert mich, wovor habe ich Angst, was macht mir Mut.

Ich habe dabei festgestellt, dass es für viele Teilnehmer nicht um die schnelle Lösung von Lampenfieberproblemen oder dergleichen ging, sondern vielmehr darum, sich in seinem Kern mit seinen Stärken und Schwächen besser zu verstehen und annehmen zu können.
Denn - ein entscheidender Schritt, um auf der Bühne zu überzeugen ist es, den Mut zu finden, mit seiner eigenen Verletzlichkeit und Feinheit nach außen zu gehen und darin eine Stärke sehen zu können. Wenn das gelingt, ist eine Gänsehaut im Publikum so gut wie vorprogrammiert.

In den Coachings haben meine kompetente Kollegin Lisa und ich neben Elementen aus der systemischen Beratung mit übungen aus der Erlebnispädagogik gearbeitet und auch mal unser Feedback mit kleinen Figuren der Schlümpfe illustriert. Wir waren zudem mit den Teilnehmern Klettern und haben uns von einem 15m hohen Turm abgeseilt um bestimmte, individuelle Entwicklungsprozesse gezielt zu unterstützen.
Die Arbeit hatte eine unglaubliche Intensität und die Menschen denen ich dort begegnen durfte haben mich tief berührt und beeindruckt

In meinem Beruf als Berater, Trainer und Coach erlebe ich diese Tiefe nur selten, da es sich meist um Businessthemen handelt und die meisten Kunden im Businessbereich eine größere innere Distanz zu ihrer Arbeit haben als dies bei einem Künstler und seinem Schaffen der Fall ist.

Parallel zu meinen Coachings arbeitete Bianca mit den Teilnehmern an ihrer konkreten Bühnenperformance. Dabei ging es um Gesangstechnik, Bewegung, Ausstrahlung, Wirkung, Echtheit. Wie sich dabei Präsenz und Intuition mit ihrem fundierten fachlichen Know-How verbinden kann ich nur bewundern.

Mit von der Partie/y war neben Lisa und Bianca auch Elmar, ein ziemlich cooler Licht- und Soundtechniker, der mit seiner 45.000 Euro PA jeden Tag bis 1 Uhr Nachts den Workshop gerockt hat.
Bianca, Elmar, Lisa und ich waren ein Spitzenteam. Wir haben, auch am Ende unserer Kräfte, nie den Humor verloren und uns eine gute Zeit geschenkt.

In all den Jahren Erfahrung mit Gruppen und Workshops habe ich nicht ein Projekt begleitet, das diese Komplexität hatte.
15 Künstler mit eigenen Stücken haben in zwei Tagen ein gemeinsames Konzert mit allem drum und dran erarbeitet. Dazu bedurfte es nicht nur gigantischer Technik, sondern auch Getränke, Essen bis hin zu Wechselgeld und Gästeliste mussten organisiert werden.
Das Timing bei einem solchen Workshop zu halten ist durch die vielen Prozesse die passieren schwierig. Manchmal kann man, auch wenn es eigentlich Zeit wäre, ein Coaching auf der Bühne nicht einfach so abbrechen, da die Momente einfach zu fragil sind.

So kam es, dass das Team nie vor 3 Uhr Morgens im Bett lag und 5 Stunden Schlaf reichen mussten.

Doch die Mühen haben sich gelohnt und auf dem Abschlusskonzert haben sich alle, wirklich alle unserer Teilnehmer übertroffen, und das bei einem sehr kritischen Publikum!

Wer sich über diese Workshops näher informieren möchte, sollte am besten Bianca Harrison persönlich anrufen. Die Erfahrungen die man dort als Sänger machen kann sind unglaublich wertvoll und der Preis von unter 400 Euro ist zudem wirklich günstig.

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Filmszenen von -Das Parfum- und eine ausführliche Rezension

September 17th, 2006 by Jo

Vorgestern waren wir mit Freunden in der Verfilmung von Süßkinds Parfum. Ich hatte das Buch damals in der Oberstufe gelesen und war gespannt wie es Tykwer und Co. gelingen wird den Stoff für die Kamera zu inszenieren. Mir hat das Ergebnis super gut gefallen und die hier teilweise kritisch gesehenen Weglassungen sind notwendig das Format Kinofilm überhaupt halten zu können.

Eine ausführliche Rezension fast schon mit kombinierter Buchbesprechung von Peter V. Brinkemper gibt es hier
und eindrucksvolle Bilder einzelner Filmszenen kann man sich beim Stern angucken.

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